Mykotherapie
Die Mykotherapie ist eine Form der Naturheilkunde, die die positiven Eigenschaften bestimmter Pilze nutzt, um die Gesundheit zu fördern und Krankheiten auf natürliche Weise zu behandeln. Während die Mykotherapie ihren Ursprung in der traditionellen asiatischen Medizin hat, gewinnt sie auch im Westen zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Bereich der ergänzenden und alternativen Medizin. Faszinierend ist, dass Pilze weder zur Pflanzen- noch zur Tierwelt gehören. Vitalpilze gelten als eine eigene Lebensform auf unserem Planeten und werden seit Jahrtausenden in vielen Kulturen für medizinische, therapeutische und gesundheitsfördernde Zwecke eingesetzt.
Aufgrund ihrer einzigartigen Inhaltsstoffe unterscheiden sich die verschiedenen Pilze deutlich in ihren Wirkungsweisen. Welche gesundheitliche Wirkung erzielt wird, hängt immer vom jeweiligen Pilz ab. Durch die gezielte Kombination der richtigen Vitalpilze kann die Mykotherapie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und Regenerationsprozesse anregen. Manche Pilzarten stärken das Immunsystem oder reduzieren allergische Reaktionen, während andere das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Ihre hohe Mineralstoff- und Vitalstoffdichte macht sie zu einem wertvollen Bestandteil einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung.
Die Mykotherapie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde in verschiedenen Kulturen weltweit angewendet, etwa in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in der Ayurveda-Lehre und in der europäischen Kräuterkunde. Ziel dieser Therapieform ist es, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und das natürliche Gleichgewicht des Organismus wiederherzustellen.
Insgesamt unterstützt die Mykotherapie durch die einzigartigen bioaktiven Verbindungen der einzelnen Vitalpilze eine natürliche, ganzheitliche Gesundheit und trägt dazu bei, Wohlbefinden und Lebensenergie nachhaltig zu fördern.

Anwendungsgebiete
Die Mykotherapie kann zur Vorbeugung und Behandlung bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem:
- Allergien und Unverträglichkeiten
- Magen-Darm Problematiken (z.B. IBD oder Leaky Gut Syndrom)
- Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Pankreatitis, Pankreasinsuffizienz)
- Fehlbesiedelung im Darm / Disbakterien
- Krebserkrankungen
- Herzerkrankungen
- Diabetes
- Schilddrüsenerkrankungen
- Giardien, Parasiten
- Mittelmeererkrankungen (z. B. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose)
- Blasenerkrankungen
- Atemwegserkrankungen
- und vielen mehr